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DIE TOTEN HOSEN
"Die Toten Hosen in Buenos Aires sind ein Phänomen. Bei Argentiniens jungen Erwachsenen zählen die Düsseldorfer Altpunker zu den populärsten ausländischen Rockbands."

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 Medienberichte

Medienberichte zum Deutschen Musik-Exportbüro


"Stern", 2. Januar 2012:

Im vergangenen Jahr hat sich ein Trend fortgesetzt, der schon seit längerem zu beobachten ist: Die deutschen Charts werden von deutschen Künstlern dominiert. Warum ist das so? ... Das Deutsche Musik-Exportbüro sieht eine Normalisierung im internationalen Vergleich: "In allen Ländern hören die Menschen meist am liebsten Musik in ihrer Muttersprache. Das ist in Deutschland auch so", heißt es auf Anfrage. Der Anteil deutscher Musik könnte sogar noch deutlich höher sein - wäre da nur nicht der Rundfunk: "Deutsche Hörfunksender spielen durchschnittlich nur zu zehn Prozent Musiktitel in deutscher Sprache", heißt es in einer Untersuchung, die das Deutsche Musik-Exportbüro vorgenommen hat. Eine Langzeitbeobachtung der Verkaufslisten von Media Control und Amazon hat dagegen ergeben, dass die deutschen Musikhörer durchschnittlich 20 bis 30 Prozent deutschsprachige Musik kaufen. "Wenn sich die Sender nach den Hörerwünschen richten würden, wäre der Anteil deutschsprachiger Musik in den Hitlisten noch viel höher." ...


"BUNTE", 8. Februar 2007:

Stephan Remmler, 60, Popmusiker, bekam für seine Verdienste den Internationalen Musikpreis. ... Remmler und seine Band Trio hatten in den 80er Jahren mit "Da Da Da" einen globalen Hit.


"Der Standard" (Wien), 29. Januar 2007:

Trio-Frontman Stephan Remmler erhält Internationalen Musikpreis

... Mit dem Preis werden die großen Auslandserfolge Remmlers gewürdigt ... Das Lied "Da Da Da" seiner Band Trio ist um die Welt gegangen. In den USA und Südamerika wurde es jüngst für TV-Werbespots verwendet. ...


"Die Welt", 5. Februar 2007:

... wurde dem Musiker der Internationale Musikpreis übergeben, der alle zwei Jahre vom Deutschen Musik-Exportbüro verliehen wird. «Wir waren die neue deutsche Fröhlichkeit, bei der man nicht wusste, ob man lachen oder weinen sollte», beschrieb Remmler seinen Erfolg in den 80ern. Remmler, der sich 2006 nach zehnjähriger Schaffenspause mit einem neuen Album zurückgemeldet hatte, schrieb in den 80er Jahren mit dem Trio-Hit «DaDaDa» Musikgeschichte. Manche seiner Lieder haben sich zu Karnevalsschlagern gemausert. «Das finde ich super», kommentierte Remmler.


"Laut", 6. Februar 2007:

Mit 60 Jahren ist Ex-Trio Sänger Stephan Remmler immer noch knackig genug. ... Gestern erhielt er den u.a. vom Deutschen Musik-Exportbüro verliehenen Internationalen Musikpreis 2006 für seine Verdienste ... Im Rahmen der Preisverleihung in Köln verkündete der Musiker auch, dass er an der Filmmusik zur Verfilmung der Roman-Vorlage "Vollidiot" von Tommy Jaud schustere. In dem Stück geht es um die Figur Simon Peters, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens - und natürlich auch nach der passenden Frau - von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Dazu passend übernimmt der 27-jährige Comedian Oliver Pocher die Hauptrolle.


"Basler Zeitung" (Schweiz), 30. Januar 2007:

Stephan Remmler erhält Musikpreis

... Der Preis wird seit 2002 vom Deutschen Musik-Exportbüro, dem Deutschen Rock- und Popmusikerverband sowie der Deutschen Popstiftung vergeben. Mit dem Preis würden die grossen Auslandserfolge Remmlers gewürdigt ... Die Preisübergabe findet in Köln statt.


T-Online, 31. Oktober 2006:

Deutsche Songs kommen an - auch im Ausland

... Erfolgsgeschichten von deutschsprachiger Musik in anderen Ländern zeigt die Deutsche Auslandshitparade. In ihr werden anhand des Bekanntheitsgrades, der Präsenz von Tonträgern und des Einsatzes im Radio im Ausland die zehn besten Künstler aufgelistet. Im aktuellen Ranking liegen Rammstein da erwartungsgemäß auf Platz eins vor Nena - die immer noch von ihrem Hit "99 Luftballons" zehrt - und den Toten Hosen. Doch die Top 10, die vom Deutschen Musik Exportbüro erstellt wird, hält auch viele Überraschungen parat. Welche Interpreten sich dort tummeln und warum - in unserer Foto-Show erfahren Sie es. Klicken Sie sich durch!

Von Rock bis Pop, von elektronischer Musik bis zum Kinderlied - die zehn besten deutschsprachigen Künstler im Ausland stehen für die Vielfalt der hierzulande produzierten populären Musik. Bis auf Hip-Hop und Schlager ist nahezu jedes bekanntere Genre vertreten - angeführt von den harten Rocksounds Rammsteins. Wie keine andere deutsche Band eroberten die Berliner in den letzten Jahren den ganzen Globus mit ihren Akkorden. Ob Amerika, Australien, Osteuropa oder Skandinavien - überall ist die Band angesagt. Allein in den USA gingen bereits über eine Million Tonträger von Rammstein über die Ladentische. Selbst eine Grammy-Nominierung erhielten die Musiker. Einer der Gründe für diesen enormen Erfolg war der Einsatz von zwei Rammstein-Songs im David-Lynch-Film "Lost Highway", worauf die Band in den USA erstmals tourte. Seitdem gehören Konzerte in Amerika zu jeder Rammstein-Tour.

Der amerikanische Kontinent ist aber auch für andere Künstler ein gutes Pflaster. Die Toten Hosen gehören in Argentinien zu den populärsten ausländischen Rockbands und spielen regelmäßig in Buenos Aires. Die Mittelalter-Rocker In Extremo, Drittplatzierte bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest 2006, füllen in Mexiko schon seit Jahren die größten Konzerthallen. Ebenfalls in Mexiko sowie in den USA ist Techno- und House-DJ Paul van Dyk ein gefeierter Star. In England wurde der Mann aus Eisenhüttenstadt kürzlich sogar von den Lesern des bedeutenden britischen Musikmagazins "DJ Mag" zum besten Plattenaufleger der Welt gekürt. Und das bereits zum zweiten Mal in Folge.

Im fernen Neuseeland schnappte sich das kleine Krokodil Schnappi den zweiten Platz der Hitparade. Doch damit nicht genug. In vier weiteren Ländern, darunter in Schweden, stand Sängerin Joy sogar an der Spitze der Charts. Auch eine andere Sängerin landete in Schweden einen Hit: Blümchen. Ihr Song "Heut' ist mein Tag" wurde dort und in Norwegen mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Die Teenie-Stars Tokio Hotel stehen dagegen noch am Anfang einer internationalen Karriere. Erste Achtungserfolge können sie aber schon verzeichnen. Ihr Album "Schrei" stieg in die Top 20 der französischen Hitparade ein. Großer Beliebtheit erfreuen sich Bill & Co auch in Tschechien, Polen und dem Baltikum. Es sind sicherlich nicht die letzten Länder, die von den Magdeburgern erobert werden.


"Musikmarkt", 24. Mai 2005:

Das Deutsche Musik-Exportbüro und der Deutsche Pop- und Rockmusikerverband schreiben zusammen den Internationalen Musikpreis 2005 aus. Der Preis soll deutschsprachige Popmusik weltweit fördern und Künstler unterstützen, die sich noch nicht fest etabliert haben. Schirmherr ist Reinhard Mey. Bewerben können sich Musiker aus den sieben deutschsprachigen Ländern. ...


BBC (Großbritannien), 29. September 2004:

"It is often said that whoever makes good music will get on the radio, but that is just not true," said the president of the German Music Export Office. Top-selling German-language records hardly featured in radio stations' most-played lists, he added. "Our record was at number three in the charts for weeks but our promoters had to fight to get the song played on the radio - it's a cheek," said Micha Rhein of German band In Extremo.


"Economist" (Großbritannien):

... the managing director of the German Music Export Office, believes Central Europe could be a growth market for German culture, and that the German government should try harder in its cultural diplomacy. Even now some non-German bands sing in German, says the managing director, pointing to Ich Troje, which represented Poland in last year's Eurovision song contest ...


"Hamburger Abendblatt", 28. Juli 2004:

Förderpreis für deutsche Musik im Ausland

... den Preis hat der VDS gemeinsam mit dem Deutschen Musik-Exportbüro ausgeschrieben. ... Musiker können bis Ende August eine CD an das Deutsche Musik-Exportbüro senden.


"Westfalen-Blatt", 17. Juni 2004:

Der Rock spricht deutsch

Pop- und Rocktitel mit deutschen Texten sind derzeit in den Charts angesagt wie nie ...
Mit 30 Alben und insgesamt 55 Singles waren deutsche Titel 2003 in den Ranglisten vertreten - Tendenz steigend ... Institutionen wie das Deutsche Musik-Exportbüro, eine Abteilung der Internationalen Medienhilfe (IMH), sollen dafür sorgen, dass deutsche Künstler und vor allem deutsche Texte auch im Ausland vermarktet werden ...


Hessischer Rundfunk (hr), 16. Februar 2004:

Deutsches Musik-Exportbüro: "... In Argentinien zählen die TOTEN HOSEN aus Düsseldorf zu den populärsten ausländischen Rockbands. ..."


Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), 30. Januar 2004:

"... Entspannt geht es dann auch weiter: Und zwar mit deutscher Popmusik. Die kommt derzeit nämlich zu ungeahnten Ehren. Im Ausland ist sie begehrt wie nie zuvor, weiß der Geschäftsführer des Deutschen Musik-Exportbüros. Im Gespräch mit ihm finden wir heraus, was es mit dem neuen deutschen Exportschlager auf sich hat. ..."


"Der Standard" (führende österreichische Tageszeitung), 24. Januar 2004:

Man singt Deutsch

Boom deutscher Rock-Texte bei Nicht-Muttersprachlern - von Osteuropa bis Namibia

Wien - Immer mehr ausländische Pop- und Rockmusiker singen auf Deutsch. Das ist das Haupt-Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Auslandsvertreter des Deutschen Musik-Exportbüros. Die Untersuchung wurde anlässlich der bevorstehenden MIDEM-Musikmesse in Cannes erstellt.

Der Leiter und Gründer des Deutschen Musik-Exportbüros meint: "Dass jetzt in allen Erdteilen das Interesse an deutschsprachiger Musik wächst und ausländische Musiker zunehmend auf Deutsch singen, ist eine dauerhafte Entwicklung auf breiter Basis und kein kurz aufblühender Trend. Dies zeigt klar die große Anzahl der deutschsprachigen Lieder, die im Ausland entstehen."

In Polen produziert beispielsweise die Popgruppe Ich Troje Lieder auf Deutsch. Sie nahm sogar am "Grand Prix" der Eurovision mit einem weitgehend deutschen Lied teil, das erfolgreicher abschnitt als der englischsprachige Wettbewerbsbeitrag Deutschlands.

In den osteuropäischen Staaten ist Deutsch allgemein groß im Kommen: In Slowenien singen nicht nur die bekannten Original Oberkrainer auf Deutsch, sondern auch die Popgruppe Sestre. In Rumänien hat die Gruppe Ricochee bereits ein komplettes deutsches Album fertig gestellt, und in Serbien schmettert die Hardrock-Formation Kraljevski Apartman deutschsprachige Stücke.

Auf die Frage, warum auch in Skandinavien junge Bands deutschsprachige Stücke produzieren, sagt der 26-jährige polyglotte Cornelius Jakhelln von der norwegischen Gruppe Sturmgeist: "Deutsch ist so herrlich kraftvoll, und Skandinavien ist mit dem deutschen Sprachraum kulturell intensiv verbunden!"

Und in englischsprachigen Ländern hört man ebenfalls immer mehr deutsche Töne - zum Beispiel von der US-amerikanischen Gruppe Goldfinger oder der britischen Formation Busted. Sogar in Afrika, im namibischen Windhuk (einstmals zur deuschen Kolonie Südwestafrika gehörend), kann man sich auf Deutsch unterhalten lassen, und zwar vom schwarzen Rap- und Reggae-Musiker Seppy Ndahange.


deutschland.de - Internetseite der deutschen Bundesregierung:

Deutsches Musik-Exportbüro

Einige deutsche Musiklegenden wie Ludwig van Beethoven, Lale Andersen und Udo Lindenberg kennt man auf der ganzen Welt. Das von der Internationalen Medienhilfe gegründete Deutsche Musik-Exportbüro soll den Bekanntheitsgrad auch anderer deutscher Musikschaffender steigern, denn Rock und Pop aus Deutschland sind im Ausland gefragt.

Das Büro ist Anlaufstelle für die deutsche Musikwirtschaft und für ausländische Interessenten. Hier werden Kontakte vermittelt und Auskünfte zum deutschen Musikmarkt erteilt. Das Musik-Exportbüro ermittelt regelmäßig eine Auslandshitparade und veröffentlicht diese auf dem Webangebot.


"Freie Presse" (größte ostdeutsche Zeitung), 14. August 2003:

Rammstein ist Nr. 1 im Ausland

Musik-Exportbüro ermittelt Hitliste

Köln - Die deutsche Hardrockband Rammstein ist der bekannteste und populärste Interpret moderner deutschsprachiger Musik außerhalb des deutschen Sprachraums. Das ermittelte das Deutsche Musik-Exportbüro, eine Abteilung der Internationalen Medienhilfe (IMH), in den vergangenen drei Monaten. Auf Platz zwei und drei sind Nena und die Toten Hosen gelandet, teilte die IMH am Donnerstag in Köln anlässlich des Starts der Musikmesse POPKOMM mit. Rammstein habe außerhalb Deutschlands bereits über sechs Millionen CDs verkauft.

Weiter in der „Deutschen Auslandshitparade“ (2. Halbjahr 2003) folgen Blümchen (Jasmin Wagner), Kraftwerk, Einstürzende Neubauten, MO-DO, Blumfeld, Lacrimosa und Curse. Entscheidend für die Platzierung der Interpreten ist ihr Bekanntheitsgrad im Ausland, die Präsenz ihrer Tonträger in ausländischen CD-Läden und die Abspielhäufigkeit ihrer Musik bei ausländischen Radiostationen. Auch im ersten Halbjahr des laufenden Jahres lag Rammstein an der Spitze der Top Ten. Nena war dagegen nur auf Platz sechs, und die Toten Hosen landeten an zweiter Stelle.


"comcologne", 8/2002:

Deutsches Musik-Exportbüro

Das Deutsches Musik-Exportbüro wurde in 2000 von der Internationalen Medienhilfe (IMH) im Rahmen der PopKomm gegründet ... Ziel: den Bekanntheitsgrad deutscher Musikschaffender im Ausland weiter erhöhen und den weltweiten Absatz deutscher Tonträger weiter steigern ...


"tagesschau" / ARD-Fernsehen, 13. August 2002:

Steigender Export

... Die Internationale Medienhilfe (IMH) stellte unterdessen fest, dass deutsche Fernseh- und Kinofilme im Ausland immer beliebter werden. Nach IMH-Untersuchungen sind 2001 rund 7.750 deutsche Filme exportiert worden. 2000 waren es den Angaben zufolge nur 4.900. Die meisten Produktionen wurden den Angaben zufolge an TV-Sender in Frankreich verkauft. Der größte Umsatz wurde allerdings mit Abnehmern in den USA erwirtschaftet.


RTL 2 News (Fernsehen), 23. Februar 2002:

Die erfolgreichsten deutschsprachigen Musik-Exporte

Die Hardrock-Band Rammstein ist Deutschlands Musik-Exportschlager Nr. 1. Das geht aus einer Studie des Deutschen Musik-Exportbüros in 50 Ländern hervor. Platz 2 belegen die Toten Hosen - dicht gefolgt von Blümchen ...


Deutsche Presse-Agentur (dpa), 22. Februar 2002:

Rammstein und Tote Hosen: Populärste deutsche Bands im Ausland

Köln/Hamburg (dpa) - Die Brachialrocker von Rammstein sind die populärste deutschsprachige Band im Ausland. Sie verwiesen die Punkrocker von den Toten Hosen sowie Pop-Sternchen Blümchen alias Jasmin Wagner auf die Plätze. Dies ergab eine Analyse des Deutschen Musik-Exportbüros in 50 Ländern. Auf den Plätzen vier bis zehn folgen so unterschiedliche Musiker wie die Einstürzenden Neubauten, Kraftwerk, Nena, MO-DO, Blumfeld, Lacrimosa und Faust. Die Hitliste setzt sich aus Untersuchungen der vergangenen drei Monate zusammen. Die Popularität wurde anhand des Bekanntheitsgrads der Musiker in den jeweiligen Ländern, der Präsenz ihrer Alben in den CD-Läden sowie der Häufigkeit ihres Auftauchens in den Radiostationen ermittelt.


"Die Welt", 9. August 2002:

Jetzt wird wirklich exportiert

Es gibt in Hennef ein Musik-Exportbüro. Dieses Musik-Exportbüro gehört zur IMH, zur Internationalen Medienhilfe. Es beantwortet eine in Deutschland seit Jahrzehnten oft gestellte, wesentliche Frage: Wie betrachtet uns die Welt? Die "Deutsche Auslandshitparade" sagt: Die Welt kauft wuchtigen Teutonenrock von Rammstein, mag selbst Deutsch-Punk von den Toten Hosen und die süßen Technolieder Blümchens. In Hennef werden Eckdaten ermittelt. Dazu werden Londoner, New Yorker oder Tokioer befragt, ob ihnen dieser oder jener deutsche Name ein Begriff ist. Plattenläden werden nach CDs aus deutscher Fertigung durchsucht. Auch Radiosender werden abgehört. ...


Nachrichtenagentur der IMH, 21. August 2000:

Deutschland braucht ein eigenes Musik-Exportbüro

IMH-Tagung zur Zukunft des deutschen Musik-Exports

Köln - Warum wird deutsche Musik im Ausland immer populärer? Welche Vermarktungsstrategien stecken hinter dem Erfolg? Wie lässt sich der Erfolg sichern und ausweiten?

Diese und viele andere Fragen mehr beantworteten Musik-Manager und Marketing-Experten aus aller Welt auf der Tagung "Internationale Musikvermarktung" am 20. August 2000 im Kölner Funkhaus der Deutschen Welle, die von der Internationalen Medienhilfe (IMH) gemeinsam mit den Musikfachzeitschriften "Chart Report Germany" und "MusikWoche" veranstaltet wurde.

Eine ähnliche Tagung hat es bisher noch nicht gegeben.

In Köln wurden einerseits die internationalen Erfolgsgeschichten von mehreren deutschen bzw. deutschsprachigen Interpreten vorgestellt und die Vermarktungsstrategien, die dahinter stecken, erläutert. Andererseits stellten Vertreter des niederländischen und des französischen Musik-Exportbüros ihre Arbeitsweisen und ihre bisherigen Leistungen dar.

Nicole Jacobsen, Marketing-Managerin bei Universal Music, machte den Anfang und sprach über den Auslandserfolg von RAMMSTEIN. Sie verriet, dass die Schwermetaller aus Deutschland mittlerweile rund 2 Mio. Tonträger im Ausland verkaufen konnten und momentan in Nord- und Südamerika besonders populär sind. In vielen Staaten wie beispielsweise den USA, Kanada oder Australien wurden die RAMMSTEINER bereits mit goldenen CDs ausgezeichnet. Nach Ansicht ihrer Fans ist die deutsche Sprache für Hardrock genau das Richtige.

Markus Spiegel, der bedeutendste Musik-Manager Österreichs, stellte danach den Mythos FALCO vor. Da FALCOS Musikstil neu und auch für Ausländer sehr interessant war, kamen seine Stücke weltweit an. Die Lieder "Der Kommissar" und "Rock me Amadeus" entwickelten sich zu unvergleichbaren Welterfolgen, die bis heute unvergessen sind.

Der Manager von LOU BEGA, Goar Biesenkamp, verdeutlichte in seinem Vortrag noch einmal, dass deutsche Musik derzeit im In- und Ausland einen Aufschwung erlebt und dass mittlerweile viele musikalische Trends in Deutschland ihren Ursprung haben. LOU BEGA war 1999 mit seinem Lied "Mambo Nr. 5" in 30 Ländern auf Platz 1. Sein Album "A Little Bit of Mambo" verkaufte sich weltweit sechs Millionen Mal, allein drei Millionen Mal in den USA, und heimste 35 Platin- und Goldauszeichnungen rund um den Globus ein. Ein Patentrezept für internationalen Erfolg gibt es laut Goar Biesenkamp aber nicht. Ein Manager kann jedoch durch eine Rundumbetreuung von Musikern, einen systematischen Künstleraufbau und das Schaffen eines weltweiten Netzwerkes mit passenden Kooperationspartnern die Chancen für einen Auslandserfolg erhöhen, wie er meint.

NENAS Manager Axel Grob vertrat auf der Fachtagung die Ansicht, dass alle Welterfolge meist durch Zufälle entstehen. Auch NENAS Weltkarriere in den 80er Jahren basierte auf einem Glücksfall und war nicht geplant: Ihr Siegeszug in den USA begann, als ein Radiomoderator in Kalifornien eine Platte von ihr spielte, die er bei einem Aufenthalt in Deutschland zufällig in die Finger bekommen hatte.

SASHA kennt inzwischen jeder. Aber wieviel Arbeit hinter seinem Erfolg steht, wissen nur wenige. Wie SASHA das wurde, was er heute ist, erläuterte Pamela Harz von Warner Music Germany. Ziel ist es, ihn als Star mit dauerhaftem Erfolg aufzubauen und nicht nur einzelne Hits in den Vordergrund zu stellen. Wie Pamela Harz berichtete, konnte die deutsche Dependance von Warner Music bereits für sehr viele Künstler eine internationale Karriere anbahnen. Allgemein nimmt die Bedeutung des deutschen Marktes als Quelle weltweit erfolgreicher Musik immens zu. Von immer mehr Musik-Experten im Ausland wird dies auch mit viel Respekt wahrgenommen.

Die beiden letzten Vorträge kamen von Vertretern des niederländischen und des französischen Musik-Exportbüros. Sie erklärten, dass sie mit ihrer von staatlichen Stellen subventionierten Arbeit bereits vielen Künstlern den Weg ins Ausland ebnen und für nachhaltigen Erfolg sorgen konnten. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist natürlich die systematische Öffentlichkeitsarbeit, durch die im Ausland Interesse an Musik aus den Niederlanden bzw. Frankreich geweckt werden soll.

In der Abschlussdiskussion wurde von allen Gesprächsteilnehmern die Meinung vertreten, dass in Deutschland ein Musik-Exportbüro fehlt, das eine einheitliche und systematische Präsentation deutscher Musik im Ausland sicherstellt, damit Welterfolge "Made in Germany" kein Zufall bleiben, sondern regelmäßig vermeldet werden können. Der Geschäftsführer der Internationalen Medienhilfe (IMH), stellte fest: "Es gibt im Ausland eine enorme Nachfrage nach deutscher Musik. Jetzt muss sie auch endlich intensiver angeboten werden." Die IMH hat sich bereit erklärt, das Deutsche Musik-Exportbüro aufzubauen. Es wird in Zukunft deutsche Musikschaffende und Tonträgerunternehmen bei der internationalen Vermarktung eigener Produkte unterstützen sowie beraten. Außerdem soll dieses Büro Musikinteressierte in aller Welt über die deutsche Musikszene informieren und den Erwerb von deutschen Tonträgern in allen Erdteilen erleichtern. Für dessen Aufbau ist die IMH wie geschaffen, da sie bereits in mehr als 30 Staaten Dependancen besitzt und über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der internationalen Produktvermarktung verfügt.


www.kulturmanagement.net, 21. August 2000:

Erste Fachtagung "Internationale Musikvermarktung" zu Ende gegangen

"Deutschland braucht ein eigenes Musik-Exportbüro", so das Fazit der Tagung "Internationale Musikvermarktung" zur Zukunft des deutschen Musik-Exports, die am 20. August 2000 im Kölner Funkhaus der Deutschen Welle von der Internationalen Medienhilfe (IMH) gemeinsam mit den Musikfachzeitschriften "Chart Report Germany" und "MusikWoche" veranstaltet wurde. "Es gibt im Ausland eine enorme Nachfrage nach deutscher Musik. Jetzt muss sie auch endlich intensiver angeboten werden", stellte der Geschäftsführer der IMH, fest. Hierzu soll durch die IMH ein Deutsches Musik-Exportbüro aufgebaut werden, das eine einheitliche und systematische Präsentation deutscher Musik im Ausland sicherstellt und in Zukunft deutsche Musikschaffende und Tonträgerunternehmen bei der internationalen Vermarktung eigener Produkte unterstützen sowie beraten wird. Ausserdem soll dieses Büro Musikinteressierte in aller Welt über die deutsche Musikszene informieren und den Erwerb von deutschen Tonträgern in allen Erdteilen erleichtern. Wichtig sei, so die Meinung der teilnehmenden Musikmanager und Marketingexperten, eine ausgezeichnete Rundumbetreuung von Musikern, der systematische Künstleraufbau, das Schaffen eines weltweiten Netzwerkes mit passenden Kooperationspartnern, das die Chancen für einen Auslandserfolg erhöht sowie internationalen Werbekampagnen, um die deutsche Musik international noch bekannter zu machen.


Österreichische Nachrichtenagentur "Pressetext Austria", 3. Juni 2000:

Musikvermarkter tagen erstmals in Köln

IMH organisiert Erfahrungsaustausch im Rahmen der PopKomm 2000

Köln (pte) - Die erste Fachtgung zum Thema "Internationale Musikvermarktung" findet am Sonntag, dem 20. August 2000, im Kölner Funkhaus der Deutschen Welle statt. Veranstaltet wird sie von der Internationalen Medienhilfe (IMH) im Rahmen der Popkomm 2000, der weltweit größten Musik-Messe. Zu diesem Zweck werden Musikexperten, Marketing-Fachleute und Musiker aus aller Welt zusammenkommen, um ihre Erfahrungen auszutauschen.

Momentan nehme die Popularität deutschsprachiger Musik außerhalb des deutschen Sprachraums stark zu, beobachten die Organisatoren. Außerdem soll das Phänomen diskutiert werden, dass so unterschiedliche Interpreten wie Falco, Die Toten Hosen, Die Einstürzenden Neubauten oder Laibach im Ausland bestens ankommen. (eh)


"Israel-Nachrichten" (Tageszeitung in Tel Aviv), 29. Juni 1997:

Zunehmende Beliebtheit deutschsprachiger Musik im Ausland

Mehrere Büros der INTERNATIONALEN MEDIENHILFE (IMH) haben in den letzten Jahren beobachtet, daß deutschsprachige Musik außerhalb des deutschen Sprachraumes immer beliebter wird. So ist beispielsweise deutschsprachige Techno-Musik regelmäßig in nahezu allen Diskotheken dieser Welt zu hören. Im Jahr 1994 belegte unter anderem das Lied "Eins, zwei, Polizei" des Sängers MO-DO Spitzenpositionen in den französischen, italienischen, russischen und israelischen Hitlisten. Der amerikanische Regisseur David Lynch wählte für seinen neuesten Streifen "Lost Highway", der am 10. April in den deutschen Kinos angelaufen ist, zwei Lieder der Gruppe RAMMSTEIN als Filmmusik aus. Bemerkenswert ist ebenso, daß die TOTEN HOSEN aus Düsseldorf sehr viele Anhänger in Südamerika haben. Wenn die Düsseldorfer Punkmusik-Gruppe in Argentinien oder Chile auftritt, dann strömen mehrere tausend Jugendliche herbei. ...


REINHARD MEY
Der international bekannte deutsche Liedermacher Reinhard Mey ist Schirmherr des Deutschen Musik-Exportbüros. Er möchte auf diese Weise zur Förderung des Musik-Nachwuchses und des Musik-Exports beitragen.

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